EIN CAMPUS FÜR DIE SICHERHEIT
Die Gliederung in zwei Baukörper ist auf die Nutzung von SGS und IAIK+JRC+Partner abgestimmt und betont die Nutzung auch
städtebaulich durch die Gebäudemassen und Höhenentwicklung. Beide Baukörper sind konstruktionsgleich aufgebaut und mit einer
gläsernen Brücke im zweiten Obergeschoss verbunden. Die weichen, abgerundeten, fließenden Gebäudeformen betonen den
monolithischen Charakter und geben der Architektur in der städtebaulichen Umgebung ein Alleinstellungsmerkmal mit
Wiedererkennungseffekt. Die architektonischen Abknickungen der Fassaden folgen formal der städtebaulichen Idee der
Wegeführung und erzeugen andererseits funktionell in den Erschließungszonen lichtdurchflossene erweiterte Freiräume.
Die Beschattung der Fassaden wird von Vertikallamellen-Reihen gebildet, welche die Gebäude im architektonischen
Erscheinungsbild als monolithische Bauwerke wirken lassen. Es soll bewusst keine äußere Funktions-ablesung von einzelnen
Räumen möglich sein, um dem Aspekt der verschiedenen Sicherheitszonen gerecht zu werden. Die Vertikallamellen ergeben
aufgrund der unterschiedlichen Nutzung und Öffnungsstellung eine spezielle Ästhetik. Die Vertikallamellen-Fassade strukturiert
funktionell die Fassadenoberfläche und wird bei den überdachten Eingangszonen unterbrochen. Es ist ein funktionsbedingtes
Wechselspiel zwischen starren und beweglichen Lamellen angedacht.
Wettbewerbsbeitrag
