„ein gemeinsamer, integrierter Bildungscampus“

Wettbewerb Volksschule Triester Graz

2.Rang 2.Preis am Wettbewerb 2015 | Mitarbeit an Projekt von Architekt Wolfgang Steinegger / Graz |

 

Bildungscampus  Triesterschule :

Es soll ein gemeinsamer Campus der städtischen Bildungseinrichtungen Volksschule, Kindergarten Dornschneidergasse und Hort eingerichtet werden. Die „Inklusive Schule“ für Kinder im Grundschulalter mit Schwerpunkt Mehrsprachigkeit und Musik bietet die Integration von Kindern im Vorschulalter in den Betrieb der Volksschule mit der gemeinsamen Nutzung der Grün räume, Freizeit- und Spieleinrichtungen. In Kooperation mit den Hortpädagoginnen besteht die Wahlmöglichkeit zwischen GTS – Klassen und Unterricht in verschränkter Form.

Die Maßnahmen für den Zubau der VS sind:

–    Herstellung eines überdachten „meeting point“ für VS, Kindergarten und Hort.

–    Doppelnutzung der Zufahrt als Bahn für Skater und Boards

–    Entfernung der Barrieren (Einzäunungen) innerhalb des Campus

 

Identifikation der Nutzer in nur einem Schulkomplex:

Die Identifikation eines gemeinsamen Schulstandortes erfolgt durch ein einheitliches Erscheinungsbild mit Einbeziehung der neuen Sonnenschutzfunktion an der Südfassade der Volksschule und der Westfassade der alten ASO in der Art einer formalen Klammer durch die gleiche Funktion (Sonnenschutz), konstruktive Aus-führung mit einer Stahlkonstruktion und Lamellen aus imprägniertem Holz. Die zwei Rücksprünge in der Fassade des Zubaus zur Einbindung der beiden bestehenden Platanen in die Architektur des Neubaus dokumentieren die Rücksichtnahme auf natürliche Gegebenheiten.

 

Integration der Verkehrsflächen:

  • Ziel ist die räumlich – architektonische Umsetzung des pädagogischen Konzepts einer demokratisch aufgebauten, offenen Schule; die langen, einhüftigen Gangerschließungen der bestehenden Schule werden durch den Zubau verbreitert und als neue Kommunikationszonen bei den Klassen und Gruppenräumen vielfältig nutzbar.
  • Im OG und EG entstehen zusammenhängende, großzügige Raumbildungen aus der Folge von Kommunikationszonen –Gruppenräume – Klassenräume – Rückzugsräume
  • Die zentrale Funktionsgruppe aus Bibliothek, Garderobe und Kommunikationszone am Schnittpunk der Verbindungen zu den beiden Gebäuden dient der gemeinsamen Nutzung für Schulveranstaltungen und Feste:

(„Aula“) Der quadratische Raumzuschnitt hat eine mobile Einrichtung, die gesamte Nutzfläche kann frei bespielt werden. Die Garderobe ist erster und letzter Treffpunkt für die Kinder im Tagesablauf, wofür es Sitzparapette an der Nordfassade gibt.

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das  Projekt auf architekturwettbewerb.at



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